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heraus, ſpundet das Faß feſte zu, und laͤßt es noch eine kurze Zeit von etlichen Minuten liegen, und zieht ſodann den Wein darauf.

29. Die beßte Zeit Weine theils auf andere Faͤſſer, theils auf Bouteillen zu ziehen if in den kaͤlteſten Winters monaten, als December, Januar und Februar; denn ſo bald als die Witterung etwas gelinde wird, ſo kommen alle Weine in eine gelinde Gaͤhrung, der Bodenſatz erhebt ſich, und fie werden trübe, und dadurch nicht nur unan­ſihnlich, ſondern fie verlieren auch etwas von ihrem guten Geſchmack; wer alſo nicht truͤben ſondern klaren oder hel­len Wein zu haben wuͤnſcht, der muß denſelben theils auf kleinere Gefaͤße, theils auf Flaſchen in dieſem und dem folgenden Monate ziehen laſſen, oder alsdenn feine Zuflucht zum Schönen oder Hellmachen nehmen.

Auch die jungen im vergangenen Herbſt geerndteten Weine konnen in dieſem Monat von ihren Hefen abgezo gen werden.

36. Einige Weine wollen früher abgezogen ſeyn als andere; hiervon ſchreibt der Herr Pfarrer Ehriſt, in ſei­nen Behtraͤgen der Landwirthſchaft und Dekonomie folgen­dermaßen:

Sf die ſtaͤrkſte Gaͤhrung vollendet, z bis 5 Wochen nach dem Einkellern, ſo muß der Wein zum erſtenmal ab­gelaſſen und auf ein anderes Faß gebracht werden, um einen großen Theil ſeiner Hefen wegzubringen. Die ſes Ablaſſen iſt um fo viel noͤthiger, wenn der Moſt viel gro­bes Del gehabt, wie der aus jungen ſtark geduͤngten und fetten Weinbergen, deren Grund uͤber das ſchwer if.. doch findet hier eine Ausnahme ſtatt, wo das fruͤhe Ab­laſſen nicht rathſam, ſondern vielmehr nöthig iſt, daß ber Wein eine Zeitlang uͤber den Hefen ſtehen bleibt, und in welchem Falle fie des Weines Mutter heiſſen koͤnnen. Wenn nemlich der Wein von frühen Traubenſorten, bee ſonders aus niedrigen, jungen, fetten Weinbergen, bey