ſtung für Rindvieh und Schweine anzuwenden, auch den milchenden Kuͤhen vortheilhaft mit anzumengen.

21. Wer Eicheln ausſaͤen oder pflanzen will, muß dabey folgendes beobachten, wenn die J nicht mißlingen ſoll.

Die Eiche kommt faſt allenthalben, nur nicht im trock­nen Sand, im Moraſt und in Steinklippen fort, ein feuch­tes, muͤrbes und etwas fettes ö iſt dieſem Baume das angenehmſte.

Der zur Anpflanzung der Eicheln erwaͤhlte Platz, muß

entweder mit einem Zaun, oder tuͤchtigen Graben umge­

ben werden, um allen Schaden zu verhüten. Iſt es ein Raſenfleck, ſo muß der Raſen abgeſchaͤlt,(welches mit dem Pfluge verrichtet wird,) der Platz ſodann im Juni entweder gepfluͤgt oder umgehackt, der Raſen verbrannt und die Aſche auf dem Lande ausgeſtreuet werden. Wer dieſes Land vorher ein paar Jahre mit Getreide beſaͤen und nutzen will, der wird den Wachsthum der Eichen befördern.

Die zum Saamen beſtimmten Eicheln durfen nicht von den zuerſt abgefallenen ſeyn, weil dieſe mehrentheils wurm ſtichig ſind, ſondern man muß warten bis ein maͤßiger Reif dieſe Frucht zum Abfallen zwingt, und von dieſen welche zu Saamen anwenden. Die Bäume fo einzeln ftes hen, und von der Sonne recht beſchienen werden konnen, liefern die heßten Saameneicheln.

Man kann die Eicheln zwar im Herbſt und im Frühe linge legen; aber der Fruͤhling verdient darum den Vor­zug, well dieſelben ſodann der rauhen Witterung und dem Maͤuſefraß weniger ausgeſetzt ſind. Am ſicherſten werden die Eicheln bis zum Frühling aufbehalten, wenn man ſelbige, ſobald ſie geſammlet, auf Haufen briugt, tuͤchtig abſchwitzen laßt, hierauf in trocknen Sand ſchuͤt­

tet, zwey Schuh hoch mit Sand bedecket, und den Mo­

nat dpi zur Saatzeit erwaͤhlet. Man 9 J

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