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denen Aufträge am vortheilhafteſten entledigen könnte. Die—ſer war damit beſchäftigt, ſich die erhaltenen Anweiſungen einzuprägen, und inzwiſchen an die neuen Gegenſtände zu denken, welche der Verlauf der Reiſe ihm vorführen würde. Der Kapitän war voll Erwartung, ſelbſt voll Befürchtungen über das Gelingen ſeiner Arbeit. Alles bisher Geſchehene war für ihn nur Vorbereitung. Jetzt erſt nahte der Augenblick, wo ſein Wenk ſich erproben mußte. Entweder das Schiff leiſtete ſeinen Erwartungen Genüge, oder dieſe wurden getäuſcht, und mit ihnen gingen ſeine ſchönſten Hoffnungen verloren; mit ihnen erwies ſich die Irrthümlichkeit vieler mühſamer und ſorgfältig gemachter Berechnungen. Kein Wunder, daß er ernſter war, als er ſonſt zu ſein pflegte. Zudem iſt eine große Seereiſe immer eine gefährliche und wichtige Unternehmung und die Erinnerung an die ſchrecklichen Unglücksfälle bei der letzten, ins Beſondere aber an den Schiffbruch der Kathas rina, gab mancherlei Stoff zu düſteren Gedanken.
Die Mitternachtsſtunde mahnte endlich die Freunde an die Ruhe, welche ſie zur tüchtigen Erfüllung ihrer Pflichten nöthig hatten. Noch ein Glas wurde zum Abſchiede geleert, dann ſchied van der Mark von Herrn Neumann, der den ihm werth gewordenen Mann den ganzen Winter als Gaſt in ſeinem Hauſe bewirthet hatte. Unter den herzlichſten Segenswünſchen verließ der Kapitän die gaſtliche Schwelle des Freundes und ging in Begleitung eines ſeiner Matroſen, welcher beim Hausgeſinde gewartet hatte, noch in der Nacht an Bord. Gottfried begab ſich bald zu Bette, um noch eine Stunde vor der, bis ſechs Uhr Morgens, feſtgeſetzten Abfahrt an Bord kommen zu können. Allein der Schlaf floh lange ſeine Augen. Ein dunkles Gefühl innerer Angſt hielt ſhn wach. Endlich überwältigte ihn der Schlummer, während ieine Seele hinüberſchweifte über den großen Ocean, zu den fernen Geſtaden, wo ihm ein lieber Freund lebte, den er
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