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Gebüſches hin, und ihm folgte, vor Wuth heulend, in furcht baren Sätzen die Löwin! Mehr als 20 Schüſſe waren ſchon geſchehen, ohne daß es einem der Jäger gelungen wäre, das wilde Thier niederzuſtrecken. Schnell wie der Gedanke riß, als er die Noth des Negers bemerkte, der alte Jäger ſein Pferd herum, trieb es dem Daherraſenden ent­gegen und erreichte es in demſelben Augenblicke, wo die Löwin das Pferd ſammt dem Reiter zu Boden ſtreckte. Hier erſt, nachdem er kaum drei Schritte entfernt war, feuerte er ſeine Büchſe ab und zerſchmetterte dem Raubthier das Gehirn, daß es weit umherſpritzte. Nun ſprang er ab, zog den armen Neger unter dem Pferde hervor und trug ihn zu den erſtaunten Jägern, die auf dieſer Seite des Gehöl­zes den ganzen furchtbaren Vorgang, ohne helfen zu können, mit angeſehen hatten. Der noch immer Betäubte hatte ſeine Flinte in das Gehölz abgefeuert, als die Löwin, ihn verfolz gend, daraus hervorſtürzte und ihn mit vier oder fünf mäch tigen Sprüngen eingeholt hatte. Man nnterſuchte den be täubten Mann. Er war unverletzt. Das Pferd verendete indeß in dieſem Augenblick. Die Löwin hatte ihm die Tatze in die Seite geſchlagen und das Thier zerriſſen, daß ihm die Gedärme aus dem Leibe herausgefallen waren.

Kaum war die Kunde von dem Tode der Löwin und von der unglücklichen Rettung des Negers durch den alten Jäger bekannt geworden, fo lief ein Freudengeſchrei durch den gan­zen Kreis. Auch trug dieſer glückliche Vorfall nicht wenig dazu bei, die Neger zu ermuthigen. Man wiederholte alſo mit mehr Dreiſtigkeit und Muth die Verſuche, den Löwen aus dem Gebüſch zu jagen. Unſonſt; das Thier war klü­ger, als ſeine wilde Gefährtin und nur ſein wüthendes Ge brüll, als er dieſe vermißte, ſo wie das Geſchrei junger Lö­wen verrieth noch ſeine Gegenwart.

Nun brach die Nacht an und es mußte zur Entſchei­