Bildung iſt es dem Volke Ehre zu machen in deſſen Mitte wir geboren ſind; von uns muß es lernen daß man nicht von Adel zu ſein braucht um ein Mann zu ſein; wir müſſen ihm zeigen daß es ſich durch Selbſt­achtung aus der Erniedrigung erhebt in die es verſank, und daß es endlich Zeit iſt zu dieſer Handvoll Tyran­nen zu ſagen: Wir ſind ſo viel werth wie ihr, und wir ſind zahlreicher als ihr; warum ſollten wir länger eure Sklaven ſein, und warum ſolltet ihr fürder unſere Herrn bleiben? O Pagina! möchte ich dieſen Tag ſehen und Treſterwein trinken mein Leben lang!

Das iſt alles ſchön und gut, ſagte Pagina; aber das alles ſchafft uns keinen Burgunder.

Sei ruhig, Trunkenbold, du ſollſt nichts dabei verlieren: Sonntag gebe ich mit dieſen ſechs Thalern, die ich aus dem Schlunde des Herrn von Kambyſes . habe, ein Gabelfrühſtück, und beim Nachtiſch er­

zähl ich euch ihre Geſchichte. Ich will ſogleich an Herrn M RE ſchreiben. Den Arthus kann ich nicht einladen, in Anbetracht daß ich nur ſechs Thaler auszugeben

habe, es wäre denn ö er tüchtig zu Mittag eſſen wollte an dieſem Tage; aber wenn du Raſpel, Par­lanta und die andern vor mir ſiehſt, benachrichtige ſie, damit ſie ſich nicht anderswo verſagen.

Ich muß ſogleich beifügen daß dieſes Frühſtück,