ſchreibers ihren kleinen Amtsſchreiber, die Frau des Notars ihren kleinen Notar auf die Welt geſetzt hat, glauben ſie dem Menſchengeſchlechte gegenüber ihre Pflicht gethan zu haben, und danken ab. Napoleon, der die Rekruten ſehr ſchätzte, ſagte: die liebſte Frau ſei ihm die welche am meiſten Kinder gebäre. Napoleon hatte gut reden, er der ſeinen Kindern Königreiche zur Ausſteuer geben konnte!— Gewiß iſt daß die Kinder ein theurer Artikel ſind, eine Ausgabe die nicht Jedermann erſchwingen kann; nur der Arme kann ſich den Luxus einer zahlreichen Familie erlauben. Man bedenke daß die Amme allein ſo viel koſtet als ein Kaſchmir. Und der kleine Bengel wächst ſchnell, da kommen denn die Schulgelder und die Schuhmacher- und Schneiderrechnungen; bald auch ſproßt ihm der Schnauzbart, und er macht ſein Doktorexamen. Jetzt weiß man nicht mehr was mit ihm anfangen. Um ſich ſeiner zu entledigen bringt man ihn irgendwo unter um ſchweres Geld; aber man merkt bald an den Rechnungen, die aus allen vier Ecken der Stadt einlaufen, daß ſein Beruf dem Herrn Doktor kaum was anderes einträgt als Einladungen und Viſitenkarten, und man muß ihn bis zum dreißigſten Jahr und drüber mit Glacehandſchuhen, Havannacigarren und Mätreſſen verhalten. Es iſt nicht zu leugnen daß dieß ſehr unangenehm iſt. Wenn es Findelhäuſer für

