Bei den erſten Häuſern des Fleckens begegnete mein Onkel Herrn Surſurrans, einem Krämer, ganz klein, ganz rahn, aber wie Pulver, aus Schwefel und Salpeter gemacht. Herr Surſurrans hatte eine Art Maierhof in Roſenthal; er war auf dem Rückwege nach Clameey begriffen und trug ein Fäßchen unter dem Arme, das er wohl einzuſchmuggeln hoffte, und an ſeinem Stock ein Paar Kapaunen, auf die Frau Surſurrans wartete um ſie an den Spieß zu ſtecken. Herr Surſurrans kannte meinen Onkel und achtete ihn; denn Benjamin kaufte bei ihm den Zucker womit er ſeine Tränklein verſüßte, und den Puder den er in ſeinen Zopf that. Herr Surſurrans lud ihn alſo ein auf den Hof zu kommen und ſich zu erfriſchen. Mein Onkel, für den der Durſt ein Normalzuſtand war, nahm ohne Umſtände an. Der Krämer und ſein Kunde hatten ſich beim Feuer niedergelaſſen, jeder auf einen Schemel; das Fäßchen hatten ſie zwiſchen ſich geſtellt; aber ſie ließen es nicht ſauer werden auf ſeinem Platze, und wenn es nicht in den Händen des einen war, war es an den Lippen des andern.
Der Appetit kommt ebenſowohl beim Trinken als beim Eſſen.
Wenn wir die Hühner verzehrten? ſagte Herr Surſurrans. — In der That, antwortete mein Onkel, da erſparen

