— Ha! Böſewicht, ha! Miſſethäter, ha! Revolu— tionär, du erfrechſt dich meiner Frau zu ſagen, ich ſei krank von vielem Trinken, während du einen Rauſch haſt! Wart nur, ich gehe unverzüglich zu Dulziter, und du wirſt bald von ihm hören.
— Sie werden bemerken, Madam, ſagte Pagina trocken, daß dieſer Menſch faſelt; Sie würden gegen alle Ihre ehlichen Pflichten ſündigen, wenn Sie Ihrem Manne nicht Kamillen- und Lindenblüththee eingäben, wie dieß ſoeben Herr Rathery vorſchrieb welcher ſicherlich der geſchickteſte Arzt der Amtmannsſchaft iſt, und auf die Beleidigungen dieſes Narren damit antwortet daß er ihm das Leben rettet.
Surſurrans wollte wieder anfangen zu poltern.
— Geh, ſagte ſeine Frau zu ihm, ich ſehe daß dieſe Herrn recht haben: du biſt betrunken daß du nicht mehr ſprechen kannſt; gleich kommſt du mit mir, oder ich ſchließe die Thüre ſobald ich heimkomme, und dann kannſt du dir ein Nachtlager ſuchen wo du willſt.
— So iſts recht, ſagten Pagina und mein Onkel, und ſie lachten noch als ſie am Thore des Kronprinzen ankamen. Die erſte Perſon, der ſie im Hofe begegneten, war Herr Minxit der eben zu Pferd ſteigen wollte um nach Corvol zurückzukehren.
— Meiner Treu, ſagte mein Onkel indem er das

