Kt

überdieß luſtig über uns. Sie würden beſſer daran thun nach Ihren Kranken zu ſehen und Ihre Schulden zu bezahlen, Herr Rathery.

Bin ich Ihnen vielleicht etwas ſchuldig, Ma­dam? antwortete mein Onkel ſtolz. A

Ja, meine Liebe, fuhr Surſurrans ö der ſich 4 unter dem Schutze ſeiner Frau ſtark fühlte, er hat mich verleitet: er hat mir meine Hühner gegeſſen mit ſeinem Neffen; ſie haben mir meinen Dreiſpitz genommen und haben mir mein Fäßchen in den Fluß geworfen. Er wollte mich noch zwingen, der Niederträchtige, mit ihm im Kronprinzen zu eſſen und in meinem Alter die Perſon eines Advokatenſchreibers vorzuſtellen. Gehen Sie nur, Sie miſerabler Menſch, ich werde mich ſtehen­den Fußes zu Herrn Dulziter begeben, und ihn be nachrichtigen daß Sie an ſeiner und ſeines Schreibers Stelle eſſen wollen.

Sie ſehen, Frau Surſurrans, ſagte mein Onkel, daß Ihr Mann betrunken iſt, und daß er nicht weiß was er ſpricht; wenn Sie meinen Rath befolgen, legen ö Sie ihn zu Bette, ſobald Sie zu Hauſe ſind, und geben ihm von zwei zu zwei Stunden einen Abſud von Ka⸗. millen und Lindenblüth. Während ich ihn führte, hatte ö Gelegenheit ſeinen Puls zu fühlen, und ich verſichere

e daß er gar nicht gut iſt.