Gehen Sie doch, Herr Rathery, ſagte Frau . Laland, Sie müſſen die Einladung Ihrer Schweſter .. annehmen, das iſt eine Familienpflicht der Sie ſich nicht entziehen können.

Ich merke ſchon um was ſichs dreht, Frau Laland, ſagte Benjamin: obwohl ich nicht deich bin, ſo ſtehe ich doch im Rufe bei ſolchen Gelegenheiten die Hände nicht im Sack zu behalten, und es wäre Ihnen ebenſo lieb mit mir zu thun zu haben als mit Kaſpar, nicht wahr?

Pfui! Benjamin, pfui! Herr Rathery, riefen meine Großmutter und Frau Laland zugleich aus.

Sieht Sie, meine theure Schweſter, fuhr Ben­jamin fort, um offen mit Ihr zu ſprechen, ich habe nicht das geringſte Verlangen Pathe zu ſein. Ich will mich wohl gegen meinen Neffen betragen wie wenn ich

ihn über den Taufſtein gehalten hätte; ich will mit Be­friedigung den Wunſch anhören den er mir am Neu jahr oder an meinem Namenstage herſagen wird, und will ihn allerliebſt finden, ſelbſt wenn er von Millo Ratto verfaßt wäre. Ich will ihm erlauben mich am erſten Tage jedes Jahres zu küſſen, und ich will ihm einen . Hampelmann mit Springfedern zu Weihnachten geben, . oder ein Paar Hoſen, was Ihr lieber iſt. Es wird mir ſogar ſchmeicheln wenn Sie ihn Benjamin heißt, aber mich wie ein langer Eſel vor den Taufſtein zu ſtellen mit