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einer Kerze in der Hand meiner Treu, theure Schwe­ſter, das verlang Sie nicht von mir, dem widerſetzt ſich meine Manneswürde. Ich habe Angſt Djhiarkos möchte mir ins Geſicht lachen. Und im übrigen, wie kann ich verſprechen der kleine Schreihals werde dem Satan und deſſen Werken entſagen? Weiß ichs ob er dem Satan und deſſen Werken entſagt? Was beweist mir denn daß er dem Satan und deſſen Werken entſagt? Wenn die Verantwortlichkeit des Pathen nur eine leere Forma­lität iſt, wie viele meinen, zu was iſt ein Pathe gut, zu was eine Pathin; wozu zwei Bürgſchaften ſtatt einer, und warum ſoll ich meine Unterſchrift von einem an­dern indoſſiren laſſen? Wenn dagegen dieſe Verantwort­lichkeit ernſthaft gemeint iſt, warum ſoll ich mich den Folgen derſelben ausſetzen? Da unſere Seele das koſt barſte iſt was wir haben, muß der nicht ein Narr ſein der die ſeinige für die eines andern verpfändet? Und was drängt Sie denn ſo Ihren Törkel taufen zu laſſen? Iſt er eine Gansleber oder ein weſtphäliſcher Schinken der verderben würde wenn man ihn nicht alsbald ein­ſalzt? Wart Sie bis er fünfundzwanzig Jahr alt iſt, dann kann er wenigſtens ſelber antworten, und wenn er dann eine Bürgſchaft nöthig hat, ſo werd ich wiſſen was ich zu thun habe. Bis zum achtzehnten Jahre kann Ihr Sohn nicht in die Armee treten; bis zum einund­

Mein Onkel Benjamin. 14