5i
ihn ein- (5!c geben, was Ihnen gefällig ist, und können noch mehre Blumen und mehr Obst erhalten.
Tante. Bringt uns nur noch einige Teller voll. '
Bierländer Kinder. Oa stnd ste schon! Sie stehn in Bereitschaft.
Meta und Fritz. Ach Mutter, Tiater, Cousine, hier ist das Land Canaa»!
Tante. Dort kömmt wohl der Baker mit feinen Trachtkorben her.
Vi e r l än d er i n. Ach nein, unser Baker hält Mittagsruhe; das ist einer von unfern Häuslinge».
Onkel. Er trägt stch so reinlich, wie der Beste im Lande.
Bierländerin- Reinlichkeit ist auch unser Putz, iver Möchte sonst unser Obst kaufen. Warum sollte aber mein Baker eine bessere Jacke tragen; hat er mehr Berdienst, so hat er auch mehr Kinder; sehen Sie, alle diese Kleinen stnd meine Schwestern und BrüöZr,
Bierkander Bauer. Eerdbeern, grovte Eerdbeern, Marellen, svke Ma- rellen!
Julie. Was ruft der frohe Bauer, mit der treuherzigem Miene?
Onkel. Große Erdbeeren und säße Kirschen, von denen das Land übersäet ist, auch tragen sie die schönsten Birnen, Pstrschen, Pflaumen, Aprikosen, Nüsse und eine Menge fchönS Federvieh, Enten, Hüner und Gänse zu Markte, tvofür sie denn mit vollen Taschen von der Stadt zurück kehren. Gleichwohl leben diese Leute recht holländisch-ökonomisch und selbst ihre Kleidung trägt das Gepräge der Oekonomie. Ein rothes Brusttuch und weite Henidsermel, eine braune Jacke, woran der Saum des Tuchs noch sitzen geblieben ist, und unten die Berbrämung ausmacht, und eine weite schwarze Hose ist der Anzug des Mannes,

