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3«iNe. Woher Fommf ts &rrm ( 5>iiß |7e sich von Den andern Bauern der hiestgen und vorzüglich von denen jenseits der Eide so sehr unterscheiden? Diese letzter» scheinen mir alle so traurig auszusehen , wie die schwarzen Lämmer auf der Lüneburgrr Haide. Sie sind ernst, kalt» steif und vcräktcrt.
Onkel. Diese müssen, wie Adam» als er nicht mehr in Eden war» im Schweiße des Angestchrs ihr Brodt essen; jenen giebt der Boden reichlicher» Ertrag; als die Hand ihn cincrndteii kann. Hier ist das üppige Italien, dort das kärgere Tyrol.
Julie. Auch Tyrol ist nicht so karg und unergiebig, wie ste denken. Es ist ein romantisches Land » es trägt romantische Menschen, gegen denen die dcurschcn Geestländer und Haidebaucrn mir wie Erdschwämme vorkommen.
Onkel. Der Mensch gedeiht so.
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wie sein Elima, sein Boden und seine Erziehungsart dieses bestimmt. Er ist in Spanien stolz uud träge, in Frankreich geistreich und rastlos thätig, i» Brabant und Flandern voll Industrie, reinlich und sparsam, wie in Hestland; aber in dem letzter» Lande zwar eben so wirthschasrlich und mcrkantilisch rasstnirt; doch kalt, feucht und geistlos, wie die Natur, die ihn um giebt. Liefe Dicrländcr find ursprünglich Brabantcr und Flanderer So wie dieHolstsincr dorthin unter Earl dem Großen ins Ezil geschickt wurden , so wurden die Brabantcr und Flanderer im zwölften und dreizehnten Jahrhundert eingeladen, die Marfchstrichc gehörig zu rultivircn, weil ste die Bearbeitung dieses Landes am besten verstanden.
Tante. Da stnd wir bey unferin ehrlichen Wirth angelangt. Nun, Daler, wir bringen euch Gäste, die hungrig und durstig sind.

