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ihn endlich in einen großen, mit vielen tausend Kerzen erleuchteten Saal, wo eine glänzende Gesellschaft von Herrn und Damen, in schwarzer, altdeutscher Tracht, mit köstlichen Perlen und Edelsteinen geschmückt, versammelt war. Als er eintrat, sah ihn diese Gesellschaft scharf an, und umringte ihn. Hier hatte die Angst den armen Gdrge beynahe überwältigt, und schon war er im Begriffe niederzusinken. Allein der freundliche Blick, den sein Führer auf ihn warf, ermuthigte ihn wieder, so daß er dessen Winke folgen und bis zu dem nächsten Kamine fortschreiten konnte. Als er hier angelangt war, reichte ihm sein bisheriger Führer eine Geige von ganz wunderbarer Art dar, und gab ihm durch Zeichen zu verstehen, daß er darauf spielen sollte. Er glaubte vor Angst und Zittern keinen Strich thun zu können. Allein so bald er nur eine Saite mit dem Fiedelbogen berührt hatte, so fühlte er sich von einer neuen Kraft gleichsam durchströmt. Er konnte mit einer Fertigkeit spielen, die er in seinem Lebe» nicht besessen hatte, und die Töne, die die Geige von sich gab, waren so wunderbar lieblich, und die Melodien, die er spielte, waren von so eigner und wunderlicher Art, daß er nicht begreifen konnte, wie er, der arme Bicrfiedlcr dazu kam, so etwas zu spielen. Als er erst einige Minuten gespielt und die ganze Gesellschaft ihm aufmerksam
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