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Und durchdrungen von Mitleid und himmlischen Sinn, Flog du- Pärlein alsbald zum Kreuze hin;

Zur Rechten das Eine, das Andere flog Behende zur Linken, und pickte und bog.

Die mtrdrischen Nagel, mit frommen Bemüh'», Aus deä Erlösers blutenden Händen zn zichn.

Doch oic schmeichelnde Hoffnung die Armen betrog, Und ihr zartes Schmiblein ins Kreuz sich verbog; Flogen trauernd zurück, in des WaideS Nacht,

Als der Sterbende rief:Es ist vollbracht! Doch wenn dem Schwachen auch nimmer gelingt. Das Gute, nach dem er eifrig ringt.

Dort über den funkelnden Sternen wohnt Ein Vater, der's siehet und dennoch belohnt.

Und eS sprach der Vergelter auf strahlendem Thron Zu den VSgelein beyden in freundlichem Ton:

ES werde den spatesten Enkeln noch kund,

WaS dem Erlöser ihr thatet zu jetziger Stund; Drum wird auch, so lang al« die Erde wirb stehn. An eurem Geschlechte dieß Mal nicht vergeh». -,» 8-

Nro. IV.

Das Moosröölein.

Legende.

Beym Schimmer des Mondes, mit bangem Sinn Ging zum Garten Gethsemane der Heiland hin;