Iids> unter, mein Clarchen zehr vor den meini- gen wie ein Lebensbaum auf. Er hat mir weh gethan, und ihr wißt ja wohl, was dorr im Buche steht *) Mit Einem Worte, der Dejam- mernswerthe schrieb an mich, und ich gab ihm das Tbalerstück. Du siehst noch immer schel dazu, Hänlichen? und betest ja Tag für Tag: vergib unS unsere Schuld, wie wir ver­geben unsern Schuldiger,, also! Jetzt ging er.

Ein Präsident bewohnte den 2ten Stock des Hauses, in dessen Erdgeschoß Milding seine Wohnung hatte. Julien, der einzigen Tochter de-s Präsidenten, ward jetzt der Kanzellist Mil- ding geincldet. Das Fräulein kannte diesen HauS» geuossen nicht. Sie fragte daher L i se t r e n, ihre Kanimcrjungfer, was der fremde Mann so früh wohl bringen möge. Lisette enrgegnete: ver­muthlich eine Detteley um Empfehlung! Vielleicht auch hat er von meiner vorseyenden Verheyrachung gehört, und kommt, um Ihnen seine Tochter zur Kammerjungfer anzubieten. Der wußt' ich den»

*) Unter dem Buche versteht hier Milding die Bibel, und die Stelle auf die er hindeutet, ist der schöne. von den Christen aber leider! nur selten befolgte Spruch: Liebet eure Feinde, segnet die euch fluchen, thut wohl deneii, die euch Haffe» K.