besserte ihm eben den Hausrock aus, und Clara stand vor dein Spiegel und schmückte sich, so gut eö sich thun ließ, um auf den Markt zu gehen. Er ward zum Herold entzückender Hoffnungen. Die Mutter erblaßte vor Freude. Clarchen lauschte der Verkündigung des Gottesbvtc» und mit entflammter Andacht sagte sie, den Barer ans Herz reisend:
Da half dir Gott, der Mächt'ge wieder.
Und dein Gebein erfreute sich!
Ja, es ist Gottes Hand! rief Hannchen aus. Erzähle mir nur alles haarklein, lieber Mann, sagte Hannchen. Wo lag der Beutel? — Und des Fräuleins Name stand im Tuche? — Den Ring hatte ich sehen mögen! Der blitzte wohl recht? Der wäre hinreichend gewesen unS weich zu betten. Das dachtest du wohl auch bey dem Anblicke?
Er blitzte. Ja! er blitzte, erwiederte Mil» ding, daß mir die Augen vergingen, und ich, liebe Frau, — ich dachte: führe uns nicht in Versuchung, sondern erlbse uns von dem Uebel. Den der böse Feind legt seine Schlingen am liebsten zwischen Gold und Goldcs- werch! darum lief ich spornstreichs zu dem Fräulein.
Freudiger sprach Milding am folgenden Morgen in dem östliche» Fenster, das ihm gleich- sa>n zur Hauskapelle diente, sein Zrühzebet;
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