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Plötzlich trat das Fräulein ein. Der Alte sprang empor, sie zu begrüßen, da flog ihm diese jubelnd an den Hals, denn es war Clarchen, schön geschmückt. Julie ließ diese vorhin zu sich hinauf rufen, verkehrte mit ihr, liebkosete die Holdselige, und sandte ihr ein Kdrblein voll Klei­dungsstücke aus dem eignen Verrathe und viel nccres, fast neues weißes Zeug, nach. Das glückliche Clarchen! Noch glücklicher aber mußte sich ihre edle Gbnneriun fühlen.

Das Beste kommt noch! sagte Hanncheu mit auöbrechender Herzenslust und öffnete ihr Pult.

Als du fort warst, Vater, trat der Brief­träger ein und brachte dieses Päckchen. Ein ge­segnetes und oben drein postfrcy.

Mir träumen doch nicht! versetzte Milding, als er die Siegel erbrochen hatte, und ihm 3» Du- caten in die zitternden Hände glitten.Dem Verdienten!" stand in dem Umschlage, aber kein Name. Ohnfchlbar kam die Gabe von Juliens Bräutigam. Die Mutter starrte das Gold an, l ud sah sich dann nach ihrem Clärchen um, die lac! end weinte, und sich, in ihrer Wonne, z» den Füßen der geliebten Mutter warf. Der Barer aber blickte mit leuchtenden Augen zu Gott auf, falcr.'e die bebenden Hände, hob sie hoch empor, und sprach durchdrungen von dem Geiste der In-