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aufbürdet. Wie traurig das LooS dieser Sclaven sey, das sehen wir aus der Schilderung gar vieler Neisebcschreiber. Einer dieser Neisebeschreiber, Herr Pinanti, drückt sich darüber folgender Massen aus:

Wer nie in A l g i e r war und wer daS Schicksal der zu Sclaven der Barbareskcn *) geworde­nen Christen nicht selbst gesehen hat, der kennt' das traurigste und bitterste Elend nicht, und weiß nicht, in welchen Jammer und welche Versunken- hcit der Mensch gerathen kann. Ich selbst, der ich es gesehen und zuin Theil erfahren habe, vermag nicht durch Worte auszudrücken, was man alles in dieser furchtbaren Noth fühlt und leidet.

So wie einer zum Sclaven erklärt ist, werden ihm seine Kleider abgenommen; statt ihrer erhalt er einen Anzug von grober Leinwand, Schuh und Strümpfe bekommt er gewöhnlich nicht, auch keine Kopfbedeckung; sein nacktes Haupt bleibt den heißen Sonnenstrahlen, so wie seine bloßen Füße dem brennenden Sande ausgesetzt. Manche

*) Algier, Tuni«, Tripvli, Fez und Marokko, mlt Inbegriff noch einiger andern Länder von Nord­afrika werden die Barbarei) (richtiger Berberey) und ihre einheimischen Bewohner Ba barevkrn genannt. Wir sagen: einheinnsche Bewohner, weil auch viele Fremdlinge in diese» Ländern wohnen, die nicht zn den Darbaresken gehören.