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den Hirsch verfolge. Er sah aber nichts, und kam herunter und sprach zum Hirsch: „Sey ohne Furcht, hier ist keine Gefahr. Noch kein Jager ist in diese Gegend des Waldes gekommen. Wenn es dir hier gefällt, so kannst du hier wohnen. Um den Teich wächst schönes Futter, und sein Wasser ist frisch zum Trunke."
Und als er dieß gesagt, rief er die Maus und die Schildkröte, und sie kamen hervor und redeten dem Hirsch auch zu, daß er bleiben sollte.
Aber der Hirsch sah umher; das Gras war schön, und das Wasser frisch, und der Ort sicher vor Nachstellung; er machte sich also eine Lager« stätte aus Laub und Moos, und wohnete bey ihnen und sie hielten treue Freundschaft mit einander. Eines Abends war aber der Hirsch nicht heimgekommen. Da war seinen Freunden bange, und sie besorgten, eö möchte ihm ein Unheil widerfahren seyn: und der Rabe flog aus auf Kundschaft, und sah seinen Freund liegen, gefangen in einem Netze. Und er flog zurück, und brachte seinen Genossen die Nachricht, und berarhschlagcte sich mit ihnen, wie man den gefangenen Freund befreyen könne.
Da sprach die Maus zu ihm: „Nimm du mich, und trage mich hin. daß ich ihm das Netz zernage." Und der Rabe trug sie schnell hin, und

