gaben ein; sie mußten vom Hauszins bestrikten werden, und dieser, einmahl angegriffen, ward halo vollends zersplittert. Denn nach dem Feste gab es zum Unglücke kein Verdienst für den qrmen Notenschreiber. Bald aber rückte auch die Ostcrmiethe heran. Sechzehn Thaler waren schwerer aufzubringen, als acht. Vier Wochen vergingen, und noch war der doppelte Zins nicht abgetragen. Da sagte der Wirth, ein geitziger, eigensinniger Mann, dem arme» Stamm er das Quartier auf.
Ein Todesschreck für die ganze Familie, besonders für den guten Vater. Denn zwischen diesen vier Wanden, wo er so lange, so häuslich- glücklich gelebt hatte, einst auch zu sterben, war immer sein sehnlichster Wunsch; und dann ein Quartier von denselben Eigenschaften zu finden, so geräumig, bequem und wohlfeil, das, wußte er woyi, hielt schwer.
Doch — Vorstellungen und Bitten waren vergebens bey dem harten Wirthe. Man sollte und mußte ausziehen.
Die neue Wohnung gefiel; aber sie hatte ein Uebel, das man erst im nächsten Winter bemerkte. Sie war feucht, zu manchen Zeiten so feucht, laß das Wasser an den Wanden herablief.

