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wohnte. Laß den Derwisch seyn, wo er will, dachte er; ich bin nun reich genug, so daß ich auch ohne ihn leben kann.
Seine Mutter fragte bey seiner Ankunft sogleich nach dem heiligen Manne. Abdallah erzählte ihr seine Begebenheit, und schloß mit de» Worten, daß er den Alten nicht mehr brauche; er wolle nun selbst für sein Fortkommen sorgen. Er legte seine Schatze auS, und machte allerley Entwürfe, wie er diese Reichthümer anwenden wollte. Seine Mutter ward ebenfalls von dem Glänze dieser Kostbarkeiten geblendet, und sah sie, ohne weiter an den heiligen Derwisch zu denken, für ein Eigenthum an, das ihr Sohn durch Muth und Klugheit gewonnen habe. Sie standen vergnügt dabey, und zählten die Goldstücke und die Diamanten, als mit Einem Mahle, den Leuchter ausgenommen, alles wieder verschwand. „Ach! sing die Mutter weinend an, wir habe» den heiligen Derwisch erzürnt. Er hat uns bloß prüfen wollen, ob wir dankbar waren; da wir aber seiner vergaßen, so hat er uns seine reichen Gaben wieder entzogen. Bring ihm den Leuchter, mein Sohn; vielleicht kannst du seinen Zorn dadurch wieder besänftigen."
Abdallah, der von der furchtsamen Frömmigkeit seiner Mutter nichts geerbt halte, setzte sich >n einen Winkel, und verwünschte den Alte»

