nicht bekannt geworden. Also fuhr der arme Pole in großer Verlegenheit zwey Tage lang in der Stadt herum und hatte Franzbs lein feil. Aber niemand wollte fragen: wie theuer dasParlein? Und der Herr Ehä rles begehrte sie nicht einmahl geschenkt, und war noch nicht Willens eines zu behalten. Als aber ein Wort das andere gab, und ihm der Pole schlicht und menschlich ihr Schicksal und seine Noch erzählte, so dachte er: nun! eins will ich ihm doch abnehmen. Er besann sich ein wenig langer, nun meinetwegen! dachte er jetzt: ich will ihm zwey abnehmen. Als sich aber die Kinder alle a» ihn anschmiegten, meinend, er wäre der Herr Vetter und anfingen zu weinen, da ging es ihm durchs Herz, so daß ihm ward, wie einen, Vater, wenn er die eigenen Kinder weinen und klagen sieht, und „in Gottes Namen," sagte er, „wenns so ist, so will ich mich nicht entziehen," und nahm die Kinder an. „Setzt Euch ein wenig nieder," sagte er zn dem Pole», „ich will Euch ein Süpplein kochen lassen."
Der Pole aß die Suppe mit gutem Appetit und leichtem Herzen, und legte dann den Löffel weg, — er legte den Löffel weg und blieb sitzen — er stand auf und blieb sieben. „Seyd so gut, sagte er endlich, und fertigt mich jetzt ab, der Weg nach Wilna ist weit. Aus fünfhundert Rubel hat die Frau mit mir accordirt." Da fuhr es doch deut

