sie hier! Sie fanden in der ersten Wohnung eine solche verdorbene Luft, eine solche Un- fauberkeit und Unordnung, daß sie mit mög­lichster Eile ihre Gaben einhändigten und schnell sich wieder entfernten. Emilie be­merkte aber doch wahrend des kurzen Auf­enthalts im Zimmer, daß dcS einen Mäd­chens Schürze, welche sie erst vor einigen Stunden von ihnen erhalten hatte, auf dem nassen schmutzigen Tisch lag, und daß von den Aepfeln und andern genießbaren Gegen­ständen, an welchen die Kinder noch gierig zehrten, nicht mehr Viel vorhanden war. Das neue Hemd des Knabenö aber ergriff bei ihrem Eintritt die Mutter statt eines Putzlappens, reinigte den Tisch damit, und wurde erst dann ihren Irrthum gewahr, als schon das ganze Hemd über und über nicht mehr weiß war, sondern eine gelbe, graue und schwarze Farbe dadurch bekommen hatte. Wie froh waren die Kinder, als sie der fatalen Wirthschaft den Rücken kehr­ten! Sie suchten nachdem eine Zweite arme Familie auf, und fanden die Aeltern