Kindheit an, und wäre lieber hinaus ins Weite, als daß er im Stall, in der Scheuer »nd auf den Aeckern mit arbeiten mußte. Allein der Alte wollte nicht von der Sitte abweichen, dem ältesten Sohn einst sein Besitzlhum zu überlasse», und so mußten sich Hans und Peter nach seinem Wille» bequemen.
Schon war der buchen gebacken, der das Frühstück des letzten Morgens, welchen der künftige Wandersmann im Kreiß seiner Familie verlebte, verherrlichte, und die Mutter hatte Tags zuvor.einen feisten Schinken abgesotten, auch mehrere Würste aus dem Schornstein herabgenommen; ferner ei» Flaschchen mit selbst verfertigtem Wachholder Brantwein gefüllt, von dem der Reisende 'öfters durch ein Schlückche» gegen die ungesunde» Morgennebel seine Gesundheit sichern sollte. Alles war zur Abreise vorbereitet. Die Trennungostunde er, schien, und schluchzend riß sich Hans los; laut weinend begleiteten ihn Mutter und Schwestern bis unter die Thüre des Häuschens. Auch einige Nachbarn waren gekommen, hatten ihre Theilnahme geaussert, und dem junge» Man-

