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Kahn.

<*3*11 den mannigfaltigen Vergnügungen der Menschen ge­hören auch die Wasserparthieen, die in der That zur heißen Sommerzeit viel Reitz haben. Aber wenn sie nicht eine Quelle bittrer Leiden werden sollen, so müssen diejenigen, welche die Fahrzeuge führen, nicht ungeschickte oder be- trunkne Menschen seyn, sonst kann leicht aus der Lust, Un­lust, aus der Freude, Trauer werden.

Kinder dürfen sich gar nicht unterfangen, dem Wasser viel zu nahe zu kommen, oder gar auf ihre eigne Hand auf dem Wasser herum zu fahren. Denn das Wasser hat, wie das Sprüchwort sagt, keine Balten, und man geht sich­rer auf Gottes Erde. Vorwitzige Kinder haben ihre Was- serlusibarkeiten nicht selten mit dem Leben bezahlt, wie es den hier auf der zehnten Abbildung vorgestellten Knaben beynahe gegangen wäre.

Die beyden Knaben mögen Franz und Eduard heißen. Eines Tages waren sie mit ihrer gnädigen Frau Mama denn die Knaben waren adelicher Abkunft nach einem nicht weit von dem ihrigen gelegnen Landgutc, das Herrn von Bcllermann gehörte, gerciset. Schon die Reise selbst machte den beyden Junkern viel Vergnügen, und noch mehr hosten sie auf dem Schlosse des genannten Herrn.

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