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in Gesellschaft ihrer Eltern nach einem nahen Dorfe zum Erntefeste. Sie kamen wohlbehalten an, und ließen sich den Kuchen, den Kaffee, das Obst, und was noch mehr aufgetragen und hergegeben wurde, trefflich schmecken. Nachmittags plagte sie die Langeweile bey dem freundlichen Wirth, und sie giengen daher nach dem offnen Dorfe hin, um sich umzusehen, oder auch vielleicht da und dort einen Streich zu spielen. Dazu fand sich bey den Bauernknaben, an welchen sie auf mancherley Weise ihren Muth- willen ausließen, bald Gelegenheit. Dem einen stellten sie ein Bein, daß dieser die Lange lang hin purzelte; dem andern warfen sie den Hut vom Kopfe, ohne daß er wußte, wer die Ursache seines Verlustes war; dem dritten rissen sie die Mütze weg und sprangen damit davon, und was dergleichen Thorheiten mehr waren. Sogar die unschuldigen Thiere hatten keine Ruhe vor ihnen. Eine Heerde Gänse z. B. jagten sie mit einem Sturme in den Teich, daß eine nach der andern hinplumpte. Unter die herumschwimmenden Enten warfen sie mit Steinen. Die Hüner schlugen sie mit Stecken und die Tauben in den Taubcnschlagen machten sie durch das Schwenken ihrer Hüte scheu. Dazu konnten die Bauern nicht schweigen, und es regnete manche Schimpfrede auf sie los. Das fruchtete aber nur so viel, daß sie sich von da wegmachten, wo sie Unrath fürchteten. Unvermerkt kamen sie der Wassermühle nahe. Auch dieses leblose Wesen sollte ihre Tollheiten fühlen. Sie warfen mit Erdenklößen und Steinen nach dem Rade, und beschädigten eine und die andere Schaufel dadurch. Zuletzt stiegen sie gar in einem bey der Mühle befestigten Kahn, und langten das in

