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bist ein Taugenichts, und verdienst eine derbe Strafe." Die Stampfmühle war jedoch behaglich genug, daß man sich Jahrhunderte dabey begnügte, und es geschah nur zufällig, daß ein erfinderischer Kopf ein Kunstwerk er­sann, das vermöge eines Räderwerkes durch Menschen­hände und weiterhin durch Pferde, oder Esel, oder Ochsen in Bewegung gesetzt wurde. Die erstern dieser Werk­zeuge hießen Handmühlen, die letzter» Roßmühlcn. Aber immer noch war die Umtreibung derselben anstrengend und kostspielig, und nur ein Künstler, der statt der Men­schen- und Thierkräfte die Kräfte der Elemente in An­spruch nahm, konnte sich das größte verdienst um die Menschheit erwerben. Der Name dieses großen Kopfes ist zufälliger Weise verloren gegangen, wahrscheinlich weil man nicht gleich anfänglich die Vortheile der Erfindung zu schätzen verstand. Wir in unserm Zeitalter sind im vollen Besitz dieser vorthcilhaften Maschine.

Aber wie auch das Nützlichste in der Welt unnütz werden oder gar Schaden stiften kann, so können dieß auch die Wind- und Wassermühlen. Schon manches Menschenkind hat dabey Schaden genommen, oder gar das Leben eingebüßt. Denn wer zwischen die Kamme und Räder diese»' Maschinen kommt, der ist verloren. Muthwillige Kinder haben ihre Lust bisweilen daran sehr gebüßt, wie es beynahe den beyden Knaben auf der Ku­pfervorstellung Nr. l2 gegangen wäre.

Diese beyden Knaben neckten gern nicht nur andre Knaben, sondern auch erwachsne Menschen, und ihr Vor­witz kannte keine Grenzen. Sogar leblose Gegenstände dienten ihrem Muthwillen zum Ziele- Einst fuhren sie

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