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Man merkte endlich doch, daß er auf dem Ofen stecken mußte, und Gustav entschloß sich, kurz und gut, hinan zu klettern, und das Thier aus seiner Ruhestätte zu stöhren. Das war aber sein Unglück; denn beynahe hatte rr hier seinen Tod gefunden. Der obere Theil des Ofens, an welchem sich der Knabe mit aller Gewalt anklammerte, mochte nicht gar feste stehn. Ehe man sich daher versähe, bekam Gustav mit dem Aufsatz das Uebcrgewicht, und purzel, purzel, plump! lag er mit sammt dem obern Theile des Ofens auf der Erde, und schrie, daß sich die Steine in der Erde hatten erbarmen mögen. Der Kopf blutete über und über, und der eine Fuß schien zerschmet­tert. Das konnte wohl nicht anders kommen, wenn man bedenkt, daß ein Aufsatz auf einem Ofen von ziemlichem Gewicht ist- Da stand nun Adolph und machte große Augen, und schrie einmal über das andere:Ach, hättest du doch den dummen Vogel auf dem Felde gelassen! Warst du doch nicht auf den Ofen geklettert, Gustav! Allein alles Schreyen und Wehklagen half zu nichts. Gustav behielt sein Loch im Kopfe, und seine Wunde am Fuße. Denn bey näherer Untersuchung war beydes nicht so ganz schlimm. Doch mußte der muthwillige Vogeljäger mehrere Tage im Bette zubringen, und noch nach vier Wochen waren die Wunden nicht völlig geheilt.

Lernet aus dieser Geschichte, meine Kinder! wie schändlich und gottlos es sey, unschuldige Thiere zu quä­len. Viele Kinder machen sich des Lasters der Thier, quälercy schuldig. Das sind keine gute Kinder, und diese können nicht so froh und vergnügt seyn, wie diejenigen, die sich dergleichen Bosheiten nicht lassen zu Schulden