XVI.

Quaterfteine.

Ci Ue ©feine haben die gemeinschaftliche Eigenschaft, daß sie im Master nicht weich werden, und im Feuer nicht brennen. Es giebt ihrer von mancherley Art. Die Edel­steine sind die kostbarsten und theuersten, aber deßhalb nicht gerade die nützlichsten; wie das in der Welt über­haupt oft vorkommt. Gemeiniglich ist das Theure das Entbehrliche, dagegen das Wohlfeile ersprießliche Dienste thut. Verhält es sich doch mit den Metallen nicht an­ders, Das Gold ist selten und theuer; das Eisen häu­fig und wohlfeil. Aber welches von beyden bringt dem Menschen wahrere Vortheile?

Mit den Steinen verhält sichs eben so. Die grö- ßern Steine bringen dem Menschen in mancherley Hin­sicht großen Nutzen, z. 33. die Quarersteine. Sie haben ihren Namen von der viereckigen, oder vielmehr sechs­eckigen Form, in welcher sie theils in der Erde gefunden, oder durch die Kunst gehauen, verbraucht werden. Man bedient sich ihrer meist zum bauen. In der Erde liegen sie schichtenweise über einander aufgethürmt, und zum Theil so fest an einander, daß sie durch Hülfe des Pulvers gesprengt werden müssen- Die Plätze, wo dergleichen

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