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Alterthums befaß. Dieser Mann war ein Freun- seines Bakers, und es hielt nicht schwer, von dem Besitzer des Gartens die Erlaubniß zu erhalten, daß Gustav bisweilen diese Sammlung besuchen und betrachten durfte. Der Hofmeister bedeutete ihm, daß er hicher steißig gehen, und die Bildnisse ins Auge fassen sollte Damit aber auch das Anschauen für ihn von Nutzen seyn möchte, sollte er über die Statuen, die er kenncte, einen kurzen schriftlichen Aussatz anfertigen, in welchem er das Bekannteste und Wissenswertheste von dem im Bilde vor« gestellten Manne bemerken sollte. Wer konnte die gute Absicht des Lehrers verkennen oder mißbilligen? Leider! erkannte Gustav dieselbe nicht, noch weniger suchte er derselben Genüge zu leisten. Entweder bekümmerte er sich um die Bildnisse gar nicht, oder er sahe sie, — um uns eines gemeinen, aber hieher sehr passenden Ausdrucks zu bedienen, — an, wie die Kuh das neue Thor.
Auf unserm Bilde ist eine dieser Bildsäulen ausgr« hoben und vorgczeichnet. Sie stellt den berühmten persischen König Lerxes vor, der zur Zeit der blühenden griechischen Republiken von der kleinen Macht dieser Frey- staaten, zusammt seinem großen Heere, zu Lande so» wohl als zur See, bis aufs Haupt geschlagen ward. Ihr kennt wahrscheinlich das bekannte Reimchen deS Weise'schen ABEBuchS, wo es von diesem Könige heißt:
Es trotzte Lerxes einst auf sein unzählbar Heer;
Ein kleiner Feind schlug ihn zu Land und Meer. Dieses Biidniß besah Gustav oft, — denn es stund im offnen Garten, — aber, er wußte nicht, ob der Xerpes

