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ein König oder ein General, ein Wcltweiser oder ein Künstler gewesen war. Nicht einmal die Nation, zu welcher er gehörte, wußte Gustav zu nennen.

Es war eines Sommers, zu welcher Zeit sich Gustavs Vater einige Wochen auf dem Lande aufzuhalten pflegte, als der Hofmeister plötzlich einen Brief erhielt, mit der Bitte, den Vater des andern Tages zu besuchen, weil derselbe krank geworden war- Gustav sollte in der Stadt zurück bleiben. Das war dem Knaben eben recht. Denn ohne Aufsicht konnte er thun, was ihm beliebte- Zwar befahl ihm der Lehrer vor seiner Abreise nochmals, sich die kleinen Aufsätze über die Statuen empfohlen seyn zu lassen. Gustav versprach auch, dem Willen des Hofmei­sters nachzukommen; allein, so bald der Aufseher den Rücken wandte, war das Versprechen vergessen. Vier­zehn Tage blieb der Lehrer auf dem Lande; und vier­zehn Tage gieng Gustav müßig. Er besuchte zwar den Garten, aber Schmetterlinge und Käfer hatten mehr Interesse für ihn, als die Bildsäulen. Die Fische im Teiche füttern, Angeln auswerfen, und den Vögeln nach­stellen, waren auch Beschäftigungen, die die Zeit hin­bringen halfen. Bücher und Schreibcmaterialien blieben unangetastet.

Gerade in der Gegend der herrischen Bildsäule traf er eines Tages im Grase einen Ygel. Das war ein nicht täglicher Anblick für ihn. Das Thier ward vorgenommen, hcrumgekollert, zuletzt gemißhandelt. Gustav versuchte gar dem Thiere die Stacheln auszurechen; ein Versuch, der dem leidenden Vgel mißfiel, welches er auch durch Bewegungen zu erkennen gab. Doch daran kehrte sich