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nicht zu sparen Ursache haben." Dann ging sie, »ach aber» maligen drei tiefen Verbeugungen.

Nachdem die Thür sich hinter ihr geschlossen hatte, entstand ein wahrhaftes Erbrause des Ergötzens. Alle Reisende lachten; jeder fast zählte das Gepäck her und belustigte sich auf seine Weise. So lange ich nur lachte, ließ die Baronin mich ge­währen, als ich mich jedoch in das Gespräch mischen wollte, blickte sie mich so ernst an, daß ich auf der Stelle schwieg. Später sagte mir die Baronin, man dürfe über scherzhafte Dinge lachen, welche nichts Verletzendes für das Gefühl hätten, wenn jedoch Viele über eine abwesende Person sich lustig mach­ten, sei es ehrenhafter, nicht auch noch kleine Steinchen mit hcr- zutragen, und jedenfalls sei es angemessener, zu schweigen, wenn man sich in unbekannter, gemischter Gesellschaft befände.

Es würde mich außerordentlich belustigt haben, mitreden zu dürfen, aber stets fühle ich doch, daß die Baronin mir das Beste räth. Oftmals habe ich gelacht und hernach die Er­innerung nicht los werden können, und hundertmal gewünscht, ich möge nicht gelacht haben. Hätte man nur immer auf der Stelle guten Rath und fühlte dann auch, daß er gut sei!

Wir setzten an dem Tage unsere Reise mit einem Herrn fort, der viele, viele Zahre in Ostindien zugebracht. Er hatte als ganz junger Mensch sein Vaterland verlassen, war als ganz alter Mann dorthin zurückgekehrt, und hatte nur eine Schwe­ster noch', übrigens keinen Zugcndsrcund, keinen Verwandten mehr am Leben angetroffen.Was helfen mir," sagte er, unter diesen Umständen alle Reichthümer. Meine Schwester hat mich nie gekannt; sie ist jetzt alt, untheilnehmend, kinderlos,