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darauf dem ganzen Kreise Lord Ginster alö ihren Verlob­ten vor. Zugleich that sie Allen kund, daß heute schon Vermahlung sein solle, und daß sie genöthigt sei, dann un­verzüglich eine Reise nach England anzutreten. Sie machte alle Anordnungen für die Zeit ihrer Abwesenheit, so wie Ginster ihr gerathen hatte, und zog sich dann in ihre Ge­mächer zurück, um Anstalten zu der Abreise zu treffen.

Daö Hochzeitfest war so glänzend, als bei so kur- zen Vorbereitungen möglich war. Die Schönheit der Braut strahlte noch mehr, als ihr Silberstoffkleid, auf dem sich das Bouquet von frischem, blühenden Haidekraut lieblich aus- nahm. Die Haidekrone schmückte ihr Haupt, und vier Hof­fräulein trugen die grüne Sammtschleppe. Nach der Trauung war große Tafel, von der sich die Fürstin um 8 Uhr er­hob, auf den Balkon hinaustrat, von ihrem Volke gerühr­ten Abschied nahm, dann den Hof beurlaubte und, sich eng in ihren grünen Sammetmantel hüllend, den Farrensamen in der Hand, sich mit Lord Ginster in den Wald begab. Es war etwa 9 Uhr, als sie den bestimmten Platz erreichten, und eine volle Stunde ließ Gutfteund Puck auf sich warten.

Der Elfe war vorige Nacht in daö Schlafgemach des Raupgrafen geschlüpft und hatte dem Schlafenden allerhand Träume vorgegaukelt, die ihn sehr unruhig machten. Wie­derholt sah er daö einzige Töchterlein der stolzen Ostsee­königin ihm holdselig zulächeln; dann führte ihn der Schatz­meister in ein Gewölbe und 'zeigte ihm die vielen Fässer

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