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Martha und sprang auf.Gott gebe es," seufzte Vater Franz muthloS,wie oft haben wir uns diese Nacht ge tauscht." Hastig stieß Martha den Laden auf, ihr Kind stand im Garten.Sie ist'S," rief sie zitternd, flog zur Thür und brachte sie hereingetragen, ehe Franz sich recht besinnen konnte. Als die erste Freude vorüber war, frag­ten beide Eltern zugleich:Wo bist Du denn so lange ge­wesen?"Bei Wurzelmännchen, der war so lieb und gut, und schickt Dir, liebe Mutter, hier Blumenzwiebeln. Ich soll ihn ja bald wieder besuchen, sonst grämt er sich und wird krank." Die Eltern wußten nicht, was sie hör­ten.Das Kind ist sehr müde," sagte Vater Franz. Die Mutter brachte eS zu Bett, -und Lehnchen schlief bald ein. Martha konnte sich heute kaum entschließen, in die Küche zu gehen, sie war in beständiger Angst, ihr Kind wieder zu verlieren. Gegen Abend erwachte Lehnchen frisch und ge­sund, bat ihre Eltern sehr um Verzeihung, daß sie ihnen so qualvolle Stunden bereitet hatte, und erzählte, wie cS ihr ergangen war.Nicht wahr, Mütterchen, ich darf das gute Wurzelmännchen bald wieder besuchen, wenn ich recht artig bin, ich habe es gar zu lieb, bitte, bitte!" Die Mut­ter wollte nichts davon hören, der Vater auch nicht. Franz ging aber am andern Tage den langen Gang im großen Garten hinauf, nahm die MaulwnrfSfalle fort, die er nicht längst aufgestellt hatte, und legte bei jedem Maulwurfö- hügel einige ausgesuchte Wurzelfrüchte nieder, um dem Wur-