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und sie freute fiA innig, daß die Mutter an sie gedacht hatte, die sie mehrere Tage vergessen zu haben schien. AIS sie in den Garten kam, rief ihr die Mutter aus einer dicht verwachsenen Laube zu: Louise! Louise! ich bin hier! Eben, als sich Louise ihr nahte, trocknete sie sich die Thränen von den Wangen, in die sich nun ihr Schmerz aufzulösen schien. Siehst du, liebes Kind, sagte sie mit bewegter Stimme, indem sie die Hand ihrer Tochter ergriff, nun sitze ich verlassen auf dem Plätzchen, wo dein guter Vater oft mit mir saß, wenn der Abend nach einem arbeilsvollen Tage erschien. Ach! hier war es, wo ich ihn so oft tröstete, wenn er mit Aengstlichkeit an die Zukunft dachte und sich beklagte, daß sein reger Fleiß so kärglich belohnt wurde. Hier beschäftigte ihn die Sorge für dein Glück. Ach! er dachte viele, v> le Freuden an dir zu erleben, und dieser Gedanke richtete ihn oft auf, wenn Nahrungssorgen sein Gemüth niederschlugen. Die Ursache seines Todes kenne ich und verschweige sie dir jetzt, es sey dir ge. nug zu wissen, daß er das Opfer seiner zärt-- lichen Liebe für uns wurde. Sein Andenken soll unS immer heilig bleiben. ... Verzeih «r mei-
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