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ner Wehmuth, daß ich dich ganz au« meinem Herzen verloren zu haben schien. Die Trauer hatte mich so überwältigt, 'daß ich die Welt vergaß. Ich will, ich muß mich losreiffen von meinem Gram, du hast die ersten Ansprüche an meine Lebenserhaltung. Dir, dir sey dies Leben geweiht, bis mich eine höhere Macht zu deinem Vater und meinem Freunde führt. Du halt meine Thränen gesehn, sie folgten auf den dillersten Schmerz und mögen dir die Hoffnung verbürgen, daß ich mich mit der Zeit beruhigen werde. Schließe dich nun an mich an, mit der ganzen herzlichen Liebe eines guten Kindes. Bleibt dir, wenn alle Schulden bezahlt seyn werden, auch nur ein kleines Vermögen, o! so glaube es mir, nicht der Reichste ist der Glücklichste, sondern nur der wird es, der im Sireben, immer tugendhafter zu werden, nie ermüdet. Was unser Unterhalt fodert, wird uns nie fehlen. Unsere Hände sind zur Arbeit gemacht, unser Fleiß soll nie erst lassen, die Menschen werden uns lohnen. Du kannst sticken, nähen und schreiben, vielleicht findet sich ein Vater, eine Miitier, die meiner Liebe ihr Kind anvertraut, das ich deinem Unterrichte überlaffe

