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und dieser erleichtert uns dann, indem eS uns aufheitert, die Last etwaniger Sorgen. Louise, sey getrost und zage nidit, eS wird, es muß zuletzt doch alles besser werden, als wir's uns jetzt denken. Unsere Pachtzeit ist bald geendigt, wir beziehn dann unser kleines HauS, bestellen unser Gärtchen, retten von unserm Vermögen, waS noch gerettet werden kann, und überlassen dann dem Hummel die Sorge für unsere Erhal­tung. Verdenke es mir nicht, wenn ich biswei­len über den Tod deines Vaters wein«, weine mit mir, es sind unsere Thränenopfer der Liebe und des Danks, die auf sein Grab fallen.

Hier konnte sie die Tbriinen nicht mehr zu­rückhalten und war vor Rührung der Rede nicht mehr mächtig. Louise umarmte sie, ihre Thrä­nen vermischten sich und sie fühlte sich unendlich glücklich, als sie an der Brust der Mutter lag. Sie hatte eine Freundin wieder gefunden, durch deren Besitz sie das härteste Schicksal weniger schmerzhaft fühlte. Ach! alles, alles will ich dir seyn. sagte sie, was ein gutes Kind der besten Mutter seyn kann.

Auf einmal trat das Hausmädchen, ohne