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mußte ihn doch das sorgenvolle Leben wie eine schwere Last brücken, von der er so bald als möglich entledigt zu seyn wünschte. Sie sah cS nun ein, warum er so hartnäckig jeden Trost verweigerte, durch den sie ihn aufzurichten be­müht war. Nun wußte sie eS, wie der Wurm des Kummers an den Keimen seines LebenS nag­te und sie zuletzt zerstchrtc. Sein Gram wurde auch dadurch vermehrt, daß er von den meisten Menschen falsch beurtheilt wurde, die ihn für einen unkundigen und unordentlichen Wirth hiel­ten. Bisweilen sagte man es ihm sogar ins Ge­sicht, daß es doch unbegreiflich sey, wie er bei den hohen Kornpreisen, wodurch alle Beamte» reich würden, immer tiefer zurücksinken könne» Er schwieg und hielt es endlich nickt mehr der Mühe werth, unrichtige, oft lieblose Urtheile durch die wahrhafte Erzählung seiner erlittene» Unfälle zu berichtigen.

Seine Gattin dankte jetzt Gott, daß er ge­storben war, eh der völlige Bankerot auöbrach und glaubte, daß sein Tod ein Beweis himm­lischer Güte gegen ihn sey, die ihm vielfache Demüthigungen und Leiden habe ersparen wolle».