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ES wurde eine Auktion auf dem Gute angestellt, und sie rettete von dem Verkauften weiter nichts, als einige hundert Thaler, die sie als einen Nothpfennig mit in ihr kleines Haus nahm. ES war in demselben kein» Stube, in der sie die Todtcvkränze aufbewahren konnte, und sie wirkte sich bei dem Prediger des Dorfs eine Stelle in der Kirche aus, wo sie aufgehängt wurden. Die hächst unangenehmen Zerstreuungen, in denen sie besonders die letzte Zeit auf dem Amte lebte, hatten sie einigermaßen von der Traurigkeit über den Verlust ihres Gatten abgezogen. Sie fühlte in ihrer neuen Wohnung nach der langen Unruh, in der sie bisher lebte, die Süßigkeit einer Hrr- zenSruh, die ihrem Gemüthe sehr wohlthat. Die Arbeit in dem Garten, zu der sie gezwungen war, wenn sie die nöthigen Küchengewächse baue» wollte, und manche andere Beschältizung, führten sie immer mehr von dem quälenden Gedanken an den Verstorbenen weg. Es kehrte sogar eine gewisse, erwünschte Stille in ihre Seele ein, die sie seit vielen Jahren nicht kannte. So hart sie das Schicksal anfangs zur Erde beugte, so glaubte si, jetzt schon mit dankbarer

