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tit Amtmann Bärner sie nicht für vsrthellhaft hielt, nahm sie sie nicht an. Da» gute Mäd­chen fühlte ei überdies, wie schwer e« ihr fal­le« würde, sich von der edlen Pflegemutter zu trennen.

Der Greis hatte sein Versprechen längst er­füllt und Louisen seine LebcnSgeschichte erzählt» Ich unterlasse nicht, sie meinen jungen Lesern wieder zu erzählen, und hoffe, daß es auch ihnen so, wie Louisen gehn wird, daß sie ihn wehr lieb gewinnen, und wenn sie ihm ihr Mitleid zollen, daß sie ihm ihre Achtung nicht versagen werden.

Unweit Eiln, wo die Fluten der RheinS zwischey malerischen Ufern fortrollen, so sing er an, bin ich geboren. Meine Erscheinung in der Welt war die Ursache des Todes meiner Mut, ter, die einige Stunden nach meiner Geburt starb. Schon die« war für mich ein großes Un­glück; denn durch ihren Verlust wurde meiner Kindheit die zärtlichste Pflege entzogen, die ich nur von der Mutter erwarten konnte, die mir »i« Natur bestimmt hatte. Ich wurde einer