menlose Herrlichkeit Gottes, schauen, empfinden, an- staunen und begreifen ließ, um sie zur Anbetung dcS Urbildes alles Erhabenen, Guten und Schönen z» bewegen und hinzuleiten.

Mit Gewißheit glaubte er's, daß sein Unterricht erwünschte Früchte tragen werde und die Folge wird es beweisen, daß er sich keineswegs geirrt hatte. In allen Erscheinungen der Natur, in den großen wie in den kleinen, fanden die Söhne eine allgegenwärtige, ordnende und lenkende Kraft und Wirksamkcir des Weltenschdpfers und behielten ihn, durch die steten Zeugen seiner Nahe am Himmel und auf der Erde, immer vor Augen und im Herzen. Die Eiche wie der Grashalm, war ihnen ein Bote des höchsten We­sens, welcher ihnen kund that: es ist ein Gott; weise, mächtig und gütig ist er; ihm danket, ihn betet an, ihn liebet!

Er sann auf die deutlichsten Erklärungen und theilte sie in den verständlichsten Ausdrücken mit. Bis­weilen aber hielt er doch Nachfragen, um gewiß zu sevn, ob den Söhnen bei seinen Belebrunaen nichts

welcher unter den Unwissenden, die die Kräfte der Natur nicht kennen und sich durch thörichte, beäng­stigende Traumbilder täuschen lassen, viel Unheil an richtet.

Hauptzweck bei allen Belehrungen war: Vered­lung und Verklärung des Gemüths, indem er sie in die Natur, wie in einen großen Tempel, in ein un­absehbares Heiligthum, einführte, und sie da die na­