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regierenden Geistes kennen, den er mit frommer Ver­ehrung und mit einem Staunen anbetete, wofür seine Sprache zu arm war, um es mit Worten zu be­zeichnen.

- Er verschloß aber seine nützlichen Kenntnisse nicht

in seinem Innern; er theilte sie Andern gern mit. Die Gabe, die gemachten Erfahrungen in passender Rede darzustellen, war ihm eigen und so wurde er insbesondere der Lehrer seiner beiden Söhne, Karl und Richard, denen er seinen innern Reichthum aus­schloß, der für sie zugleich Nahrung für den Geist und das Herz erhielt.

In den Naturkenntnissen unterrichtete er sie vor­züglich in der Absicht, daß er sie angenehm, erwünscht und belehrend beschäftigte, um sie, besonders aber den bedauernswerlhen, seit etlichen Jahren erblindeten Karl, gegen eine öde, ermüdende Langeweile zu sichern. So lernten sie eine Masse von Dingen ken­nen, sich auf ihren Nutzen oder Schaden rc. verstehn, um sie zu ihrem Vortheil zu gebrauchen und sich ge­gen den Einfluß anderer, die für die Gesundheit schäd­lich und für den LebenSkeim schnell oder langsam zer­störend sind, zu schützen. Die Lehrstunden, die er sei­nen Kindern gab, wußte er zu einer wahren Bild- t ungsschule ihres Verstandes zu erheben; ihr Nachden­ken zu erwecken; ihr Urtheilsvermögen zu schärfen und zu berichtigen. Eben dadurch befreite er sie auch von unwichtigen Vorstellungen, von irrigen Meinun­gen, von der Leichtgläubigkeit und dem Aberglauben,

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