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ihnen die Luft zum athmen entzogen würde. In ei­nem durch Kunst bewirkten luftleeren Raume, oder in einer verdünnten Luft, leben die Amphibien und Insekten von allen Thieren am längsten, die letzter» können dann aber keinen Gebrauch von ihren Flü­geln machen; aber auch sie und jene erliegen, nach Verlauf von zwei Tagen, ebenfalls dem Tode.

Zum Glück ist die Luft, als unerläßliche Be­dingung des Lebens, in diesem so eingerichteten Kör­per, allenthalben genugsam und reichlich vorhanden. Vielleicht wären wir schon dann nicht mehr, wenn sie uns auf mehrere Minuten entzogen würde. Al­lenthalben ist der hinreichende Verrath von Luft da, selbst in unterirdischen, unverschlossenen Höhlen von größter Tiefe und in den meilenlangen Bergwerken, in England und Polen, dessen die Geschöpfe bedür­fen, wenn ihr Leben von längerer Dauer seyn soll.

Das Daseyn würde für uns zur unerträglichsten Qual werden, wenn die Luft sparsamer auf der Erde vertheilt wäre und wir einen größer» Theil derselben entbehren müßten, als wir, bei der jetzigen Einricht­ung unseres Körpers, bedürfen. Unerschöpflich ist der Luftquell und läßt die lebenden Geschöpfe nie Man­gel leiden.

Auch das will ich hier im Eingänge bemerken, daß eine mit Dünsten überladene, oder im Gegentheil von ihnen freiere, reinere Luft, für die Lunge, das Werkzeug des Athmcnholens, sehr nachtheilig und für uns erstickend und beängstigend seyn würde. Wir sra