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gen: von wem rührt das rechte Maaß und die weise Mischung der Luft her, in der wir heiter, gesund und ohne Beschwerde athmen? Wer hat die Lunge so gebildet und ihr die Kraft verlieh«, daß sie unS von selbst, ohne unser Zuthun, die wichtigsten Dienste, zu unserer Lebenserhaltung, leisten kann? Diese Fra- gen könnt ihr euch selbst beantworten.
Ich denke mir die Atmosphäre, wie ein Lust- meer, das; die Erde von allen Seiten umschließt. Ost scheint es in ihm ganz still und ruhig zu seyn; aber, ohne Unterbrechung, finden in ihm größere und kleinere Bewegungen, Strömungen, Ebben und Flu« then statt. Eine völlige, lang anhaltende Ruhe würde die Luft verderben und sie zum Athmen untauglich und schädlich machen. Es geht dabei, wie bei dem Ocean, wo sich dem Auge eine unabsehbare Spiegelfläche zeigt, über die sich fast keine Welle erhebt, indeß unter derselben Strömungen, Fortwälzungen ungeheurer Wassermassen rc. vor sich gehn.
Der Zug der niedern Wolken, wie es uns auch die Wetterfahnen verkündigen, hak oft eine ganz andere und zwar den über ihnen schwebenden Wolken- schichten entgegen gesetzte Richtung. Die Bewegung der Wolken in der Atmosphäre ist sehr abwechselnd; sie jagen bisweilen pfeilschnell über uns vorüber; bisweilen ist ihr Gang träge und ihr Fortrücken kaum bemerkbar.
Und woher rührt diese abwechselnde Bewegung der Wolken? fragte Karl.

