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den Thieren zum Leben unentbehrlich. Das also, was beim ersten Anschein seinem Körper Zerstörung droht, ist für ihn die höchste Wohlthat. Durch die Gewalt, mit der die Luft auf die Brust drückt und in die Lungen dringt, wird das Herz gezwungen, sich zu erweitern, um die in den Adern rollende Blur- masse aufzunehmen. Ohne diesen Luftdruck würde der Kreislauf des Blutes aufhören und damit erfolgte der Tod.

Ohne die stete Kraft der Luft, sich nach allen Seiten hin auszudehnen, könnte auch das Athmen der Thierwelt nicht von Statten gehn. Das Aus- und Einströmen der Luft in die Lungen, gcscbieht ohne unserZuthun, einzig durch dieElasticität derLuft.

Wie heilsam aber der Druck der Luft und wie unentbehrlich für die Lebendigen er ist, das beweist sich noch anschaulicher durch folgende Erfahrung: ein Thier, was man unter die Glocke einer Luftpumpe bringt, aus der man dann dieLuft pumpt, fängt an aufzuschwellen. Weil der Gegendruck der äußern Lust aufhört, so sind nun die Gefäße des Körpers nicht mehr im Stande, der innern Kraft des Umlaufs der Säfte Widerstand zu leisten, es entsteht daher ein ge­waltiges Auscinandertreiben des Thierkörpers. Die ' zarten Lungengefäße zerreißen und es ergießt sich Blut aus dem Munde.

Wenn ihr mit dem Munde an einer Stelle des Arms oder der Hand saugt, was thut ihr da? Nichts weiter, als daß ihr durch das Saugen auf eine kurze