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heilen veranlaßt. Höchst sonderbar aber ist's, daß bei einem gleichen Wärmegrade am persischen Meer­busen nie ein Tropfen Schweiß die Haut benetzt.

Wenn im Sommer die Dürre von langer Dauer ist, so scheinen alle entfernten Gegenstände am Hori­zonte, wie von einer Rauch oder Nebelwolke umzo­gen zu seyn. Die Ursache davon sind die in der Luft aufgelösten Dünste und der in ihr hängenden Wasser­bläschen.

In manchen Gegenden, wie in Westindien, in in der Hudsonsbay, in Ober-Aegypten rc., ist die Luft so mit Salpetersäure geschwängert, daß das Ei­sen schnell vom Rost befallen wird. Ein eben geputz­tes Barbiermesser, zeigt nach wenigen Stunden Rost- siecke.

Die Dünste aus Sümpfen, Morasten, faulen­den Wassern, verpesten die Luft. Die Pomptinischen Inseln im Kirchenstaat hauchen die ungesundesten Dünste aus. Es erkrankten dreißig Personen, die im Freien frische Luft einschöpfen wollten.

Die Landenge von Panama, ist wegen ihrer un­gesunden Luft, berüchtigt; sie ist feucht und warm zugleich und erschlafft alle Kräfte des Körpers. Da wird alles Denken erschwert; Lernlust und Wißbe­gierde hört auf; die körperliche Arbeit macht in kur­zer Zeit müde. Die Neger befinden sich dagegen in der feuchten Hitze wohl.

Sumatra gehört zu den ungesundesten Inseln. Ein waldiges Gebirge durchzieht die Insel; aber