sich. Im Nowa Zembla kann Niemand wegen des dicken, stinkenden Nebels, der im Herbst alle Gegen­den überzieht, welcher durch die faulende Fische noch verderblicher und ungesunder wird, wohnen.

Aus dem hier kürzlich Angeführten, gehl deut­lich hervor, daß dieAtmosphäre, in der wir athmen und leben, den Stoff zu vielen Krankheiten enthalt und daß diese Krankheiten, wenn sie sich in kleinern oder größer» Landstrichen zeigen, nur durch Verderb- niß der eingeathmetcn Luft entsteh». So leirer man auch die verheerende Cholera von einem Luftgifl her, ohne daß man es ergründen kann, wodurch es in der großen Werkstatt der Natur bereiter wird und aus welchen Theilen es zusammengesetzt ist.

Ehe ich dies Kapitel von der Atmosphäre schließe, wird es nicht unpassend seyn, wenn ich in aller Kürze das Merkwürdigste von einigen Lustarrcn erwähne.

Ihr wißt es, daß wir die Atmosphäre nie in einem von fremdartigen Theilen reinen, ungemischten

die Ebenen aus beiden Seiten sind voller Sümpfe, welche bei großer Hitze und den oftex» Windstillen, stinkende Dünste verbreiten. Besonders ist die Regen­zeit für viele Europäer tödtlich, die vom Faulsieber befallen werden.

Nicht allein in der heißen, sondern auch in der kalten Eiszone, führt die Luft ein tödtliches Gift mir