Zustande finden. Sie ist vielmehr mit viclartigcn Ma­terien angefüllt, die ihr von den Ausdünstungen der Erde mitgetheilt werden. Große, wunderbare Ver­wandlungen, durch besondere Kräfte bewirk^ die uns grdßtenthcils unbekannt sind, gehen mit den Dünsten in ihr vor.

Ohne Kenntniß der verschiedenen Luftarten, kann man sich die wässerigen, feurigen, optischen Lufter- scheinungen (Meteore) nicht erklären.

Vater, so fragte Richard, welche sind denn wäs­serige, feurige, optische Lufterscheinungen? das Gewitter, das Sanktelmesfcuer, die Nordlichter, Feuer­kugeln rc- nenne ich feurige, Thau, Regen, Schnee, Hagel, Nebel rc. wässerige, den Regenbogen, dieLufl- spieglungen, Nebensonnen, optische Meteore. Jch werde sie hernach ausführlich erklären.

Wenn man ein brennendes Licht, mit einer gro­ßen, gläsernen Glocke bedeckt, oder mit einem Glas­kruge, so sieht man es anfangs hell brennen, bald aber brennt es dunkeler und matter und erlischt end­lich gänzlich. Zünder man nun ein anderes Licht an und setzt es in denselben Raum unter das Glas, so hört es sogleich auf, zu brennen. Man stecke einen kleinen Vogel, eine Maus unter das Glas, so wird man es gewahr, daß die Athemzüge des Thieres im mer kürzer werden und daß es bald darauf stirbt. Aber woher rührt das! fragte Karl. Daher,

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daß die Luft zum Einathmen untauglich und tödtlick geworden ist. Warum? daß sollst du später einsehn.