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die Salzthcile von salzigem Boden. In dürren Wü­sten, wo keine Pflanze wächst, die ausdünstet, wo *es der Luft überhaupt an Feuchtigkeit mangelt, spürt man nie Thau.

Auf den Pflanzen findet man den Thau am reich­lichsten und hier hat er durch das Ausdünsten, das Schwitzen derselben, eine Zugabe erhalten. Manche Pflanzen schwitzen klebrige Säfte aus. Aus der Man- napflanze, den Blättern der Mannaesche in Kalabrien, die von Insekten; gestochen sind, dringt ein süßer Saft hervor, der sich an der Luft zu süßen Körnern verhärtet. Harz und Gummi sind ausgeschwitzte Pflanzensafte.

Der Honigthau, der aus den Pflanzen dringt, ist ein glänzender, süßer, klebriger, aber zugleich brennender, scharfer Saft, verursacht den Pflanzen Krankheit, erzeugt auf ihren Blättern gelbe Flecken, die man den Rost nennt. Auf andern Pflanzen sieht man, wie Mehl gestreut, eine zahllose Menge Blatt­läuse, die sie verderben und dies heißt der Mehl- thau. Ein Naturforscher, mit Namens Hill, als er durch ein Vergrößerungsglas die kleinen, geflügel­ten Insekten sah, behauptet dagegen, daß sie nicht die Krankheit der Pflanzen verursachen, sondern sich nur auf die schon kranken Pflanzen niederlassen, in denen die Säfte in Stocken gerathen sind, die in Fäul- niß übcrgehn und einen Schweiß (den Honigthau) ausschwitzen, der die Thierchen anlockt, wenn ihn der Regen nicht abwäscbt. Oft ist nur das eine Blatt